Wechseljahre und CBD

Häufig schlagen die sogenannten Wechseljahre zu, wenn es Frauen in ihrem Leben und in ihrer Karriere am wenigsten gebrauchen können. Ständig diese Hitzewallungen, durchgeschwitzte Achseln sowie nasse Haare – und das genau in Meetings mit den wichtigsten Geschäftskunden. Sie schlafen schlecht, können sich nicht konzentrieren und fühlen sich antriebslos.

Viele Frauen fürchten sich vor dem neuen Lebensabschnitt zwischen Hitzewallungen und Heulkrämpfen, den sogenannten Wechseljahren. Dabei ist diese Phase ein ganz normaler Vorgang, in welchem sich das Zusammenspiel der Hormone im weiblichen Körper verändert.

Doch was sind die Wechseljahre überhaupt? Welche Symptome treten hervor und welche Tipps können wir Ihnen mit auf den Weg geben? Versuchen Sie zunächst ein positives Mindset zu bewahren, tauschen Sie sich mit Freundinnen aus und unterstützen Sie sich gegenseitig. Meditationen, Yoga sowie Selfcare-Routinen können Beschwerden signifikant minimieren. Zudem zeigen Patientenerfahrungen, dass Cannabinoide in den Wechseljahren eine entscheidende Rolle spielen können.

Fühlen Sie sich angesprochen?

Zögern Sie nicht und lesen Sie den Rest des Artikels. Lassen Sie sich von den myCBD Tipps überzeugen, wenden Sie sich von den Schattenseiten des Älterwerdens ab und sehen Sie das Positive an diesem neuen Lebensabschnitt: Frauen über 40 besitzen Lebenserfahrung, sind routiniert und stresserprobt. Sie wissen, was sie wollen und was sie können – genießen Sie diese Sicherheit. Und lassen Sie sich auf die neuen Freiheiten dieses kommenden Lebensabschnittes ein!

Was sind die Wechseljahre?

Die Wechseljahre sind – nach der Pubertät – die zweite große hormonelle Umstellung im Leben einer Frau und somit ein ganz natürlicher, unvermeidlicher Prozess. Zwischen dem 40. und dem 50. Lebensjahr beginnt der Menstruationszyklus der Frau unregelmäßiger zu werden, bis er letztendlich ganz ausbleibt. Ab diesem Zeitpunkt verringert der Körper allmählich die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron, d. h. die Produktion der weiblichen Sexualhormone, die das Heranreifen der Eizelle steuern.

Genau dieser Lebensabschnitt der hormonellen Umstellung, der Übergang von der fortpflanzungsfähigen zur unfruchtbaren Lebensphase, wird als Wechseljahre oder Klimakterium bezeichnet.

Elementar ist, dass die Wechseljahre und die Menopause nicht das Gleiche sind. Lassen Sie sich von der Bezeichnung nicht verwirren. Bei der Menopause handelt es sich nicht um eine Pause, sondern um einen Schlusspunkt. Die Menopause ist die letzte Regelblutung einer Frau, was bedeutet, dass eine Frau anschließend nicht mehr schwanger werden kann.

Die Dauer und die persönliche Empfindung der Wechseljahre sind von Frau zu Frau unterschiedlich. Eine Faustregel besagt, dass die Wechseljahre sechs Jahre vor der Menopause anfangen und sechs Jahre nach der Menopause enden. Ab wann Sie jedoch meinen, diese Phase hätte begonnen, hängt oft von der individuellen Wahrnehmung der Beschwerden ab.

Symptome

Im Folgenden werden ausgewählte Beschwerden der Wechseljahre abgebildet, wobei jede Frau diese anders empfindet und diese nicht unbedingt eintreten müssen. Während einige Frauen die hormonelle Umstellung kaum wahrnehmen, leiden andere mehr oder weniger stark unter verschiedenen Symptomen.

Folgende Symptome können auftreten:

  1. Hitzewallungen und Schweißausbrüche
  2. Gewichtszunahme
  3. Nervosität und Unruhe
  4. Schlafprobleme
  5. Depressive Verstimmungen
  6. Zyklusschwankungen
  7. Leistungsabfall und Erschöpfung

Kommt es Ihnen bekannt vor, dass Sie schweißgebadet in der Früh aufwachen? Darüber hinaus unkonzentriert und müde in den Tag starten?

In den Wechseljahren können Beschwerden auftreten, die die Lebensqualität betroffener Frauen erheblich beeinträchtigen. Durch die verminderte Hormonproduktion reagiert der Körper mit typischen Symptomen wie Hitzewallungen, Nervosität, Herzrasen, Haarausfall und Hautveränderungen.

Nicht nur Schlafstörungen, sondern auch die psychische Befindlichkeit ändert sich im Laufe dieser Phase. Stimmungsschwankungen sind in den Wechseljahren nicht ungewöhnlich. Erst machen sie sich als Antriebslosigkeit bemerkbar, später können sie in ein Gefühl der Leere und des Überflüssigseins münden.

Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich nachweislich der Fettstoffwechsel und gespeichertes Fett wird folglich schlechter abgebaut. Zudem sinkt der Grundumsatz und der Körper verliert an Muskelmasse, wodurch häufig eine Gewichtszunahme inklusive Figurveränderung resultiert: Das Zitat: „Die Taille schwindet, der Bauch schwillt“ wird ihnen im Zuge dessen vermutlich bekannt vorkommen.

Diese Aussichten auf die Wechseljahre scheinen nicht gerade verlockend! Tatsächlich hat dieser neue Lebensabschnitt aber auch einiges zu bieten: Entdecken Sie die neuen Freiheiten, Perspektiven und Möglichkeiten in Ihrem Leben!

myCBD Tipps

Jede Frau wird irgendwann in ihrem Leben mit den Wechseljahren konfrontiert. Einige leiden in dieser Zeit stärker unter verschiedenen Beschwerden, andere nehmen diese kaum wahr.

“So ist etwa ein Drittel aller Frauen nahezu symptomfrei und ein Drittel hat moderate Beschwerden, die durch Lebensstilinterventionen ausgeglichen werden können. Ein Drittel der Frauen leidet jedoch unter starken, therapiebedürftigen Beschwerden, die die Lebensqualität mitunter erheblich beeinträchtigen.” [1]

 

Für manche ist diese Phase eine Zeit der Herausforderung, andere nutzen sie als Chance der Neuorientierung. Grundsätzlich ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass dieser Lebensabschnitt keine Krankheit und kein Defizit, sondern ein vollkommen natürlicher Prozess ist – ähnlich wie die Pubertät. Und genau wie damals die Pubertät sind auch die Wechseljahre nichts, das uns peinlich sein müsste.

Viele Frauen probieren Entspannungstechniken, Atemtraining, Meditation oder Yoga aus. Körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System und die Knochen aus. Zudem wird die allgemeine Fitness, Muskelkraft und Beweglichkeit verbessert!

Folgende Atemübung könnte Ihnen helfen, um das allgemeine Wohlbefinden zu optimieren:

Quadrat-Atmung / Box Breathing

Diese Technik kann unter anderem das allgemeine Wohlbefinden verbessern und zur inneren Ruhe und Gelassenheit beitragen. Doch Beschwerden wie Schlafstörungen oder Hitzewallungen werden vermutlich im Zuge dessen nicht gelindert.

Haben Sie schon einmal an CBD als Alternative gedacht? Und wie Cannabinoide bei diversen Symptomen während der Wechseljahre hilfreich sein können?

CBD und Wechseljahre

CBD oder Cannabidiol ist das wichtigste nicht halluzinogene Cannabinoid der Cannabispflanze. Das heißt, dass CBD keinen Rauschzustand erzeugt, nicht als Betäubungsmittel gilt und daher auch nicht vom Cannabisgesetz erfasst wird. Demnach ist CBD in Deutschland frei verkäuflich – beispielsweise in Form von CBD-Öl, das in Apotheken, Drogerien oder dem Online-Handel erhältlich ist. Es kann aber dennoch von Ärzten per Rezept verordnet werden.

Demnach sind Cannabinoide eine mögliche Alternative für die Behandlung der Beschwerden während der Wechseljahre. Das Endocannabinoid-System in unserem Körper reguliert unter anderem Schmerz, Stimmung sowie die Geschlechtsorgane, wobei all diese Cluster durch die hormonelle Umstellung der Menopause beeinflusst werden. Cannabinoide können in dieser Zeit dabei helfen, die Symptome zu lindern.

Patienten berichten auch, dass CBD einen positiven Effekt auf den Schlaf haben kann. Die Schlafqualität wird zum einen verbessert, Schlafstörungen werden verringert und die Einschlafphase wird zudem verkürzt. Dazu gehört auch das Gefühl, nach dem Schlaf ausgeruht zu sein, sich weniger gestresst und ermüdet zu fühlen.

Weitere Erfahrungen zeigen eine positive Wirkung von CBD gegen Depressionen, Angstzustände und Schmerzen wie beispielsweise Kopf-, Gelenk- und starke Regelschmerzen, die in den Wechseljahren auftreten können. Zwar können Cannabinoide Schmerzen nicht komplett verhindern, aber dafür sorgen, dass sich die Schmerzen in den Wechseljahren erträglicher anfühlen.

Fazit

Was hilft nun letztendlich in der Zeit der Wechseljahre?

Bewahren Sie ein positives Mindset. Sie werden mit ihren Symptomen nicht alleine gelassen und können sich untereinander austauschen und gegenseitig unterstützen. Meditationen, spezielle Yoga-Arten sowie Atemübungen helfen vielen Frauen, den Leidensdruck zu senken. Zudem zeigen positive Erfahrungen, dass Cannabinoide in den Wechseljahren unter anderem für Schmerz, Stimmungsschwankungen und Schlafprobleme hilfreich sein können und die Symptome signifikant minimieren können.

 

Quellen:

[1] Henes M, Hübner, S. Hormontherapie in der Peri- und Postmenopause. Internist 2020. 61:558-564

 

Geschrieben von Jana Hermannstädter